Die Aja hatte gestern das Vergnügen auf einer sehr netten Silberhochzeit anwesend zu sein. Einer meiner Onkel hatte eingeladen.
Der Abend begann mit einer Begrüssung vor dem Restaurant. Mit Sekt und O-Saft versteht sich. Die Gläser immer wieder nachgefüllt von wirklich freundlichem und aufmerksamem Servicepersonal.
Im Gebäude, ein alter Landsitz einer ehemaligen Adelsfamilie, erwartete uns ein sehr schön eingerichteter Saal mit Live Band (Klavier, Schlagzeug, Kontrabass).
Nur ein kurze, sehr lustige Rede und das Buffet wurde eröffnet. Und was soll ich sagen? Es ist schon angenehm zu den leichten Jazzklängen einer Live Band ein ziemlich exklusives italienisches Buffet zu genießen. Eins für die Vorspeisen, eins für Salat, eins für die Hauptgänge und eins für die Nachspeisen.
Gefühlte 5 Kilo schwerer zog ich erstmal mit ein paar Familienmitgliedern nach draussen vor die Tür für eine Zigaette. Draussen standen mittlerweile an allen Wegrändern große Kerzen und tauchten alles in ein wirklich romantisches Licht.
Drinnen ging es hingegen heiß her. Zu den drei Jungs an den Instrumenten hatte sich mittlerweile eine Sängerin gesellt und aus dem Jazz wurde die obligatorische „Mitsing- und tanzpartymusik“ .
Die Band war verdammt gut. Die Stimmung genial. Meine Schuhsohlen sind bestimmt 1cm dünner von der ganzen tanzerei
Im Bett war ich relativ früh. 4 Uhr. Aber auch nur weil ich heute schon wieder abreisen musste Richtung Köln. Sonst wäre ich sicher länger geblieben.
Und es hat sich für mich mal wieder bestätigt : Die besten Partys sind immer die auf die man eigentlich garnicht gehen will! Wirklich Lust hatte ich nämlich nicht muss ich gestehen. Immerhin war ich am abend vorher auf dem 18. Geburtstag meines Cousins. Und das war eine echte Dorfparty in der Scheune

